Teil 03: Krieg im 3. Jahrtausend – Kernelemente der kognitiven Kriegsführung (engl. Cognitive Warfare)

Wie versprochen nun Teil 03 der Artikelserie, Krieg im 3. Jahrtausend. Im letzten Artikel (Teil 02) habe ich die Kernelemente des hybriden Krieges, quasi als großen Überbau dieses völlig neuen Krieges, der sich hauptsächlich gegen den menschlichen Verstand richtet, näher beleuchtet.

Das reicht aber noch nicht …

Daher sollten wir es nicht darauf beruhen lassen, denn das wäre eine sehr fehlerhafte, da unvollständige Betrachtungsweise, die zwangsläufig zu Fehleinschätzungen führen muss.

In diesem Artikel gehe ich näher auf die Kernelemente der kognitiven Kriegsführung, als integrierter Bestandteil des hybriden Krieges ein und zeige auf, dass dieser Krieg die gesamte Zivilgesellschaft bereits assimiliert hat. Das klingt sicher unangenehm und das ist es auch.
Eine meiner großen Ziele in dieser Artikelserie ist es, immer wieder darauf zu verweisen.

Auch hier habe ich, auch aus Zeitgründen, wieder die KI genutzt. Diesmal: Grok 4 Fast -Beta.
Es ist also wieder die erste Ebene der Betrachtung, die natürlich keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. 

Die Art dieser Betrachtungsweise ist jedoch ein effektives Mittel, um qualifizierte Einstiegspunkte zu erhalten, die im späteren Verlauf noch genauer untersucht werden müssen.

Ähnlich wie im Teil 02 werden sich beim Lesen durch etwas besser informierte Menschen auch hier wieder viele Punkte fast wie von allein miteinander verbinden und einen AHA-Effekt auslösen. Weniger gut, aber dennoch interessierte Leser werden vielleicht aus dem Staunen nicht herauskommen. Aber das ist keine Schande. Wer sich mit dieser Materie ernsthaft beschäftigt wird sicher irgendwann feststellen:

Naturgegebene "Schlafschafe" gibt es eigentlich sehr wenige. 
Die meisten Menschen wurden dazu gemacht.
Sie haben es nur nicht gemerkt.

Gut, gehen wir es an

Was ist kognitive Kriegsführung? – Eine kurze Definition

Die kognitive Kriegsführung (Cognitive Warfare) wird in öffentlichen Quellen, darunter NATO-Dokumenten, wissenschaftlichen Analysen und Medienberichten, als ein Konzept beschrieben, das die menschliche Kognition – einschließlich Wahrnehmung, Denken, Emotionen und Entscheidungsfindung – als Schlachtfeld nutzt

Sie zielt darauf ab, durch meist unbekannte Akteure kognitive Vorteile zu erlangen, indem sie die Rationalität angreift, Wahrnehmungen verändert und kollektive Verhaltensmuster beeinflusst, um sie zu steuern.

Mit anderen Worten: Der kognitive Krieg gegen den menschlichen Verstand analysiert sehr tiefgründig mentale Schwächen in der menschlichen Psyche, um genau diese Schwachpunkte mit geeigneten Mitteln zu attackieren. Das gewünschte Ziel ist auch hier, die aus Teil 02 bekannte Full Spectrum Dominace, als ein weiteres strategisches Ziel, möglichst aller 6 Domänen in ihrer Gesamtheit.

Kernelemente der kognitiven Kriegsführung:

1. Zielsetzung: Beeinflussung kognitiver Prozesse

  • Die Kernaufgabe besteht in der Veränderung oder Störung von Wahrnehmung, Urteilsbildung, Glaubenssystemen und Entscheidungsprozessen auf individueller und kollektiver Ebene, um kognitive Überlegenheit zu erlangen. (Full Spectrum Dominace)
  • Angriff auf Rationalität und Ausnutzung von kognitiven Verzerrungen (Biases), um reflexive Denkprozesse zu provozieren und Handlungsunfähigkeit zu erzeugen.

2. Zielgruppen: Individuen und Kollektive

  • Primäre Ziele umfassen Führungskräfte, Militärpersonal, Eliten, Bevölkerungsgruppen oder ganze Gesellschaften, einschließlich Zivilisten und Nicht-Kombattanten.
  • Fokus auf emotionale und unbewusste Domänen, wie öffentliche Meinung, Vertrauen in Institutionen und gesellschaftlichen Zusammenhalt, um Spaltungen zu fördern.

3. Methoden: Informations- und Wahrnehmungsmanipulation

  • Verbreitung von Desinformation, Propaganda und falschen Narrativen durch digitale und analoge Kanäle, um Wahrnehmungen zu verzerren und öffentliches Vertrauen zu untergraben.
  • Narrative Shaping und reflexive Kontrolle, bei der Informationen so gestaltet werden, dass sie Entscheidungen des Gegners in gewünschte Richtungen lenken, oft mit plausibler Deniabilität.
  • Ausbeutung psychologischer Vulnerabilitäten, wie Ängste, Vorurteile oder gesellschaftliche Spaltlinien, um Panik, Misstrauen oder Verhaltensänderungen zu erzeugen.

4. Spezifische Manipulationsstrategien (Hier wird bereits eine tiefere Gliederung notwendig)

  • Wahrnehmungsmanipulation: Einspeisung staatlich gesteuerter Narrative via Social Media und KI, um Institutionen als ineffizient oder korrupt darzustellen und Divisionen zu säen.
  • Unterbrechung historischer und kultureller Erinnerung: Förderung von Inhalten, die demokratische Errungenschaften mindern, historische Figuren diskreditieren oder gesellschaftliche Misserfolge betonen, um kulturellen Stolz zu schwächen.
  • Veränderung von Denkmustern: Beeinflussung von Eliten, Akademikern und Influencern, um öffentliche Diskurse hin zu vorgegeben Modellen zu lenken, die Unruhe verstärken und demokratische Entschlossenheit mindern.
  • Dekonstruktion von Symbolen: Verbreitung von Desinformation, die nationale Symbole (z. B. Flaggen, Hymnen) verspottet, um patriotische Gefühle abzubauen

5. Technologische Komponenten

  • Einsatz von KI, Big Data und Algorithmen zur Personalisierung von Inhalten, z. B. durch Bots oder gezielte Nachrichten, die Aufmerksamkeit und Reaktionen steuern.
  • Integration emergierender Technologien wie NBIC (Nanotechnologie, Biotechnologie, Informationstechnologie, Kognitivtechnologie), einschließlich Neurocomputing, Brain-Computer-Interfaces oder genetischer Modifikationen, um kognitive Prozesse direkt zu stören.
  • Digitale Hyperkonnektivität als Operationsfeld (menschlicher Verstand), einschließlich Wearables, vernetzter Objekte und Cyber-Tools für langfristige Konditionierung oder kurzfristige Störungen (z. B. personalisierte Bilder zur Beeinflussung von Entscheidungen).

6. Integration mit anderen Kriegsdomänen (siehe Teil 02 dieser Artikelserie)

  • Synchronisation mit Cyber-, Informations-, Psychologischen und Sozialtechnik-Operationen
    (z. B. PSYOPS), um hybride Effekte zu erzeugen, die von Friedens- bis Kriegszeiten reichen.
  • Koordinierte „Whole-of-Government“-Ansätze, die politische, militärische, wirtschaftliche und informative Maßnahmen verbinden, um kognitive Bedingungen kontinuierlich zu destabilisieren.
  • Verknüpfung mit kinetischen Operationen (z. B. „Kinetic Coordination“), bei der physische Aktionen mit kognitiven Effekten kombiniert werden, um Systeme zu schwächen.

7. Auswirkungen und Dynamiken

  • Unsichtbare und verzögerte Effekte, wie kognitive Abnutzung, Verlust von Motivation, soziale Isolation oder chronische psychologische Belastungen, die sich erst spät manifestieren.
  • Grenzüberschreitende Natur, die durch globale Netzwerke (z. B. Social Platforms) verstärkt wird und von Staaten, Nicht-Staatsakteuren oder Unternehmen genutzt werden kann.

Kritische Betrachtungsweisen

Während man in Deutschland so tut, als gäbe es dieses Thema überhaupt nicht, ist das im internationalen Raum wieder einmal ganz anders. Dort wird sehr kritisch darüber diskutiert. Dazu werde ich in der Folge noch einige Übersetzungen anbieten.

Die folgende Aufzählung soll das ein erstes Mal ansatzweise abbilden.
Ich möchte aber noch einmal betonen. Die Auflistung ist eine Sichtweise des “Wertewestens”, der diese Diskussionen immer mit der Sicht auf die klassischen Feindbilder, wie Russland und China, abbildet.

China und Russland als Feindbilder dienen hier jedoch nur zur Fokussierung für die kollektive Masse, um von anderen Vorgängen abzulenken.

Was bei diesen Betrachtungsweise nur sehr unterschwellig deutlich wird, ist der Umstand, dass der Mensch selbst mit seinem Verstand im Fokus steht. Das betrifft auch die Menschen innerhalb der NATO-Länder. (Krieg gegen das eigene Volk)
Aktuell sind das für Deutschland u.a. Begriffe wie: “Kriegstauglichkeit” oder “Friedensangst”.
Das sind nicht irgendwelche sinnbefreiten Argumente über die man einfach nur Lachen kann. Nein. Dahinter verbergen sich konkrete Konzepte, mit konkreten Zielsetzungen zur kognitiven Beeinflussung und Veränderung der Wahrnehmung unserer Realität.
Zum Beispiel Menschengruppen, die sich gegen einen Krieg stellen. Auch das ist ein unsichtbarer Krieg.

1. Rechtliche und ethische Implikationen

  • Kognitive Kriegsführung wirft Fragen zur Anwendbarkeit
    des humanitären Völkerrechts auf, insbesondere ob nicht-kinetische Einflussnahmen als „Gewalt“ im Sinne des UN-Charta-Artikels 2(4) gelten könnten, da sie Entscheidungsprozesse manipulieren und potenziell zu physischen Konsequenzen führen.
    Dies umfasst Debatten über die Unterscheidung zwischen legalen Informationsoperationen und verbotenen Angriffen auf die geistige Integrität, wobei NATO-Definitionen betonen, dass synchronisierte Aktivitäten mit anderen Machtinstrumenten (z. B. Cyber) die Grenzen zwischen Frieden und Krieg verwischen

2. Historische und aktuelle Beispiele

  • Historisch wurzelt kognitive Kriegsführung in Konzepten wie der psychologischen Kriegsführung (PSYOPS) des 20. Jahrhunderts, etwa im Kalten Krieg, wo Propaganda und Desinformation (z. B. durch Rundfunk) Wahrnehmungen formten, ohne direkte kinetische Mittel.
  • Aktuelle Fälle umfassen hybride Operationen, wie die Einflussnahme auf Wahlen via Social-Media-Kampagnen, die Narrative von Instabilität verstärkten, oder Strategien zur Beeinflussung globaler Meinungen durch kontrollierte Medienkanäle. (Siehe: EU vs. Bulgarien, Moldawien)
  • In Konflikten wie dem Ukraine-Krieg werden Elemente wie Deepfakes und Bot-Netzwerke eingesetzt, um militärische Entscheidungen zu verzögern oder öffentliche Unterstützung zu untergraben, was die Integration mit Cyber-Operationen illustriert.
  • Solche Beispiele demonstrieren, wie kognitive Effekte von Friedens- bis Krisenzeiten wirken und langfristig gesellschaftliche Kohäsion schwächen, ohne offene Konfrontation. Ein erstes Beispiel habe ich hier>> schon einmal dargestellt.
    (z.B. Deutschland aktuell: Krieg oder Frieden)

3. Gegenmaßnahmen und Resilienzstrategien
(Achtung: Hier ist Vorsicht in der persönlichen Bewertung sinnvoll. Siehe oben. NATO-Sichtweise)

  • Gegenmaßnahmen umfassen Aufbau von Bewusstsein und Resilienz durch Bildungskampagnen, die kognitive Biases adressieren und Medienkompetenz fördern, um Manipulationen frühzeitig zu erkennen.
  • NATO-Ansätze betonen die Integration von „Cognitive Defense“-Programmen, die psychologische Stärkung und faktenbasierte Kommunikation priorisieren, um Vertrauen in Institutionen zu erhalten.
  • Technische Resilienz beinhaltet KI-gestützte Detektionssysteme für Desinformation, Netzwerksegmentierung zur Eindämmung von Bot-Aktivitäten und hybride Schulungen für Eliten, die reflexive Kontrolle konterkarieren.
  • Gesellschaftliche Strategien fokussieren auf Inklusion und Dialog, um Spaltungen zu mindern, wobei Quellen die Notwendigkeit interdisziplinärer Ansätze (z. B. Psychologie und Technologie) hervorheben, um adaptive Bedrohungen zu begegnen.

4. Zukünftige Entwicklungen und Trends

  • Zukünftige Entwicklungen integrieren fortschrittliche Neurotechnologien wie Brain-Computer-Interfaces, die direkte kognitive Modulation ermöglichen, und erweiterte KI-Algorithmen für prädiktive Beeinflussung, was das Schlachtfeld auf neuronale Ebenen erweitert.
  • NATO-Quellen prognostizieren eine Verschmelzung mit NBIC-Technologien, die hybride Mensch-Maschine-Systeme schaffen, um kognitive Dominanz zu sichern.
    Allein die zunächst wenig sagende Abkürzung sog. NBIC-Technologien darf hier nicht einfach übergangen werden. Sie ist für das Verständnis und das Gesamtbild dringend erforderlich. Ich werde das später auch noch genauer erklären.

4. Internationale Perspektiven und Kooperationen

  • Internationale Ansätze variieren: Während NATO kognitive Kriegsführung als sechste Domäne etabliert (siehe Teil 01), sehen andere Akteure (z. B. EU-Staaten) sie als Erweiterung der Informationssicherheit und Kontrolle.
    Kooperationen umfassen bilaterale Übungen und Wissensaustausch, z. B. zwischen NATO und Partnern zur Standardisierung von Gegenmaßnahmen. (z.B. Corona-Pandemie, Event- 201 und weitere Planübungen) An dieser Stelle möchte ich auf den Artikel: Die NATO hatte offensichtlich das Zepter in der Hand? – Prof. Wiesendanger und Corona verweisen, denn auch in der EU wurden derartige Planspiele im Vorfeld der Corona-Pandemie durch geführt.
  • Globale Initiativen wie UN-Diskussionen zu Cyber-Normen adressieren kognitive Aspekte, um einheitliche Standards zu schaffen, die den Übergang von Frieden zu Konflikt regeln.
    Dies unterstreicht die Notwendigkeit multilateraler Frameworks, um asymmetrische Vorteile auszugleichen

An dieser Stelle, vielen Dank für Dein Interesse.
Hast Du Fragen oder eigene Ideen dazu, dann schreib gerne in den Kommentaren, oder auf unseren/meinen WsD Facebook Post.

Bis bald:
Beste Grüße Ralph

Quellen :


NATO- und Militärquellen

University of Ottawa: „Cognitive Warfare: Securing Hearts and Minds“ (PDF, 2024) – https://infolab.uottawa.ca/common/Uploaded%20files/PDI%20files/InfoLab%20-%20Cognitive%20Warfare,%20Securing%20Hearts%20and%20Minds.pdf [Hybride Bedrohungen und Verteidigung]

NATO Allied Command Transformation (ACT): „Cognitive Warfare“ – https://www.act.nato.int/activities/cognitive-warfare/ [Grundlagen und Definitionen]

NATO ACT: „Cognitive Warfare: Strengthening and Defending the Mind“ (2023) – https://www.act.nato.int/article/cognitive-warfare-strengthening-and-defending-the-mind/ [Integration und Resilienz]

NATO Review: „Countering cognitive warfare: awareness and resilience“ (2021) – https://www.nato.int/docu/review/articles/2021/05/20/countering-cognitive-warfare-awareness-and-resilience/index.html [Gegenmaßnahmen]

Akademische und Analytische Quellen

Medien- und Buchquellen (Deutschsprachig)
Wikipedia: „Psychologische Kriegsführung“ – https://de.wikipedia.org/wiki/Psychologische_Kriegsf%C3%BChrung [Historischer Kontext]Westend Verlag: „Kognitive Kriegsführung“ von Jonas Tögel (2023) – https://westendverlag.de/Kognitive-Kriegsfuehrung/1634 [Manipulationstechniken]Amazon: „Kognitive Kriegsführung: Neueste Manipulationstechniken“ (2023) – https://www.amazon.de/Kognitive-Kriegsf%C3%BChrung-Neueste-Manipulationstechniken-Waffengattung/dp/3864894220 [Buchzusammenfassung]Berliner Zeitung: „Propaganda-Forscher Jonas Tögel: „Jeder steht im Visier““ (2023) – https://www.berliner-zeitung.de/open-source/propaganda-forscher-jonas-toegel-jeder-steht-im-visier-der-modernsten-manipulation-der-geschichte-li.418782 [Aktuelle Beispiele]SpringerLink: „Künstliche Intelligenz und Atomwaffen“ (Kapitel, 2025) – https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-71567-3_27 [KI und kognitive Aspekte]Leiden University: „KI im Zeitalter des Misstrauens“ (PDF, 2025) – https://scholarlypublications.universiteitleiden.nl/access/item%3A4176704/download [Verteidigungsaspekte]

Weitere Analysen

SOF Support: „Cognitive Warfare to Dominate and Redefine Adversary Realities“ (2025) – https://sofsupport.org/cognitive-warfare-to-dominate-and-redefine-adversary-realities-implications-for-u-s-special-operations-forces/ [Spezialkräfte-Perspektive]NDU: „The “Ins” and “Outs” of Cognitive Warfare“ (2025) – https://inss.ndu.edu/Media/News/Article/4217626/the-ins-and-outs-of-cognitive-warfare-whats-the-next-move/ [Strategische Implikationen]Intelligence Community News: „U.S. must modernize and scale cognitive warfare capabilities“ (2025) – https://intelligencecommunitynews.com/ic-insiders-u-s-must-modernize-and-scale-cognitive-warfare-capabilities-to-achieve-national-security-objectives/ [Technologische Modernisierung]TDHJ: „A Systematic Review Of Cognitive And Psychological Warfare“ (2023) – https://tdhj.org/blog/post/cognitive-psychological-warfare/ [Systematischer Überblick]CSD: „Seizing the Edge in Cognitive Warfare“ (2025) – https://csd.eu/blog/blogpost/2025/07/03/seizing-the-edge-in-cognitive-warfare/ [Manipulationsstrategien]

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