Demokratie? Ein netter aber gefährlicher Traum?

Merke: Nicht überall wo Demokratie draufsteht ist auch Demokratie drin!

Morgen ist der 4. Juli. Das ist für die Menschen in unseren Breitengraden ein nicht wirklich wichtiges Datum. In den USA jedoch ist das DER Nationalfeiertag. Der Independence Day, also der Unabhängigkeitstag. Und damit kommen wir dann doch wieder irgendwie in unsere Breitengrade zurück, denn seit Generationen schon wird den Menschen hierzulande gebetsmühlenartig gerade die USA als das ultimative und weltweite Leuchtfeuer der Demokratie fast schon als Mantra zelebriert.

Eine etwas andere Sichtweise

Bleiben wir aber noch einen Moment in den USA. Die politischen Hauptströmungen bestehen aus den Republikanern und den Demokraten. Das ist soweit allgemein bekannt. Welche politischen Lager in den USA aber genau was machen, ist im deutschsprachigem Raum eher weniger bekannt. Allgemein gilt heute die Faustregel die Demokraten sind die Guten, die Republikaner (besonders seit Trump) die Bösen. Das ist aber nur ein vom Mainstream verordnetes Narrativ, denn ganz so einfach ist es nicht.
Der folgende Podcast wird unter anderem von zwei Journalisten geführt, die selbst einige Zeit in den Staaten lebten oder sich derzeit dort aufhalten. Besonders spannend ist der kleine historische Exkurs (etwa ab Minute 4:45), bei dem u.a. folgende Frage beantwortet wird.

Während des Bürgerkrieges in den USA. Welche Partei kämpfte damals für die Abschaffung der Sklaverei und welche Partei kämpfte dagegen? Die Republikaner oder die Demokraten?

Die Antwort ist sehr aufschlussreich und fördert zumindest im Ansatz das Verständnis für alles was der breiten Masse im deutschsprachigem Raum heute als Demokratie verkauft wird. Es zeigt deutlich welches informative Wirrwarr im hiesigen Informationsraum vorzufinden ist. Denn ist es nicht eher so dass allgemein die Republikaner hierzulande als die Rassisten schlechthin gebrandmarkt werden? Die Folgefrage könnte dann lauten: Wer schreit denn da am lautesten? Folgt man dieser Sichtweise nur für einen Moment stößt man unweigerlich überall auf vermeintliche Demokraten, also jene politischen Kräfte, die sich heute selber gern als die Guten inszenieren.
Bleiben wir noch einem Moment in der amerikanischen Geschichte. Das der Rassismus in den USA leider eine lange Tradition hatte, wird hierallgemein gelehrt (oder es ist zu hoffen).
Der Begriff Ku-Klux-Klan wird mit dem amerikanischen Rassismus gern in Verbindung gebracht. Es ist sehr aufschlussreich im folgendem zu hören welche politischen Kräfte seinerzeit eine Miliz gründeten um den Rassismus am Leben zu halten. Eine Miliz aus der später dann der berüchtigte Ku-Klux-Klan hervorging.

Fazit: Wer dieser politische Szenerie etwas aufmerksamer folgt wird vermutlich häufig so etwas wie einen Denkknoten im Kopf gehabt haben. Das Gefühl, hier stimmt etwas irgendwie nicht, begegnet jenen Beobachtern ganz sicher sehr häufig.

Die gute Nachricht: Es gibt die Antworten. Dies aber verständlich darzustellen erfordert viel historische Vorarbeit, die letztlich in Europa ihren Ursprung hat.

Aber bitte, höre es Dir einfach selber an.

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